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Letzte Aktualisierung:
01.06.2012 11:15
 

Chronik

So hat alles angefangen


1919 - 1945 Am 9. Juni 1919 wurde im Gasthof Hirsch in Au der MGV Au aus der Taufe gehoben. Hauptinitiator war der damalige Lehrer Josef Stubenvoll, der dann auch den Männerchor als Dirigent leitete. 46 Anwesende Personen traten dem Verein bei, darunter 27 Sänger. Zum 1. Vorstand wurde Engelbert Marquart gewählt
.

Im März 1920 war der erste öffentliche Auftritt - aber nicht wie man denken sollte mit Gesangsvorträgen - nein, das Theaterstück " Der heilige Wilölibold" stand auf dem Programm. Im August 1921 konnte sich der Verein ein Klavier anschaffen. Dazu gewährte der großzügige Fabrikant Josef Forster ein unverzinsliches Darlehen.

Am 23. Juli 1922 fand im Garten des Gasthofes "Sonne" (übrigens Probelokal für viele Jahrzehnte) das 1. Sängerfest in Au statt. Es war eine Zusammenkunft der Brudervereine Vöringen, Bellenberg, Illerberg, Illerzell und Au.

Ab dem Jahr 1924 (bis 1933) führte der Lehrer Otto Lampart als Chorleiter zu beachtlichem Niveau. Für die meisten Leser ist es sicher nicht bekannt, daß in Au bereits in dieser Zeit ein gemischter Chor bestand.

Am 24. November 1924 hielt der Männergesangverein seine alljährliche Cäcilienfeier ab. Aus einem Zeitungsausschnitt entnehmen wir:" Das Programm war sehr reichhaltig und hat ungeteilten Beifall gefunden. Die gesanglichen Leistungen waren durchaus auf der Höhe, worunter der gemischte Chor besonderes Lob verdiente, bei dem derselbe das erstemal aufgetreten ist."

In der Zeit bis zum 2. Weltkrieg waren noch folgende Herren als Chorleiter oder Vorstände tätig. Herr Hans Maier aus Ulm als Chorleiter- Kasimir Kienle als 1. Vorstand, der 1925 von Josef Brönner sen. -1928 abgelöst wurde. Man schloß sich in dieser Zeit auch dem "Kleinen Illergau" an und nahm an dessen Wertungssingen teil. Karl Felder von 1929 -1934 und Ernst Eichenhofer von 1935 bis zum 2. Weltkrieg waren im Amt des 1. Vorstandes.

Die Chronik benennt ab 1933 Hauptlehrer Schreiber aus Brandenburg, Blasius Süßegger sen., Hauptlehrer Börschinger, Herrn Eisenhofer aus Vöhringen und Lehrer Ludwig Thanner (Bruder des langjährigen Chorleiters Albert Thanner, im Krieg gefallen) als Chorleiter.

Während des 2. Weltkrieges ruhte die Vereinstätigkeit, da immer mehr Sänger zur Wehrmacht einberufen wurden.

1947 - 1975 Der Wiederbeginn

Nach Kriegsende ergriff vor allem das damalige Ehrenausschußmitglied und Stellvertr. Sängerkreisvorsitzender Bürgermeister Josef Weikmann die Initiative zur Wiederbelebung des Vereins; so konnte am 07.11.1947 der MGV Au neu belebt werden. In diesen Nachkriegsjahren war Lehrer Karl Möslein als Chorleiter tätig (1947-1951) und die Vereinsleitung oblag Vorstand Josef Link. Bereits im Jahre 1948 wurde der "Gemischte Chor" gegründet, was dem Verein ordentlichen Schub verlieh.

Am 15. Januar 1949 übernahm Josef Weikmann das Amt des Vereinsvorsitzenden. Seiner Tatkraft war es auch weitgehend zu verdanken, daß am 23. Juli 1950 das Fest der Fahnenweihe in würdigem Rahmen gefeiert werden konnte: 20 Chöre- 1000 Sänger - und 2000 Festgäste weilten in jenen Tagen in Au. Es war ein besonderes Erlebnis für die Bürger von Au.

Nach der Versetzung von Lehrer Möslein übernahm Albert Thanner zur Jahreswende 1951/1952 das Dirigentenamt, das er bis zur Sommerpause 1988 ausübte. Zurecht darf man Albert Thanner heute als Legende des MGV Au bezeichnen, hat er doch über einen sehr großen Zeitraum für die musikalischen Geschicke verantwortlich gezeichnet. Im Jahr 1956 nahm der Auer Chor am Bundessängerfest in Stuttgart teil. Unter Albert Thanners Regie wurde 1956 "Rosl, die Lindenwirtin" und im November 1958 "Der Postillion von Rodendorf" öffentliche Singspiele aufgeführt.

Am 18. Oktober 1959 konnten die Sängerinnen und Sänger unter Vorstand Konrad Holl in würdiger Form und in Anwesenheit zahlreicher Gäste das 40jährige Vereinsjubiläum feiern.

Johann Schlumpp leitete von Januar 1960 bis 1968 und von 1972 bis zur Generalversammlung im März 1977 als 1. Vorstand mit großer Umsicht und Einfühlungsvermögen die Geschicke des Vereins. Verschiedene Veranstaltungen wie Theaterspiele - 1960 "Ein Weihnachtstraum", 1968 "Der Pfarrer von Kirchfeld" oder das Singspiel "Die schöne Müllerin" sowie erfolgreiche Sängerfestbesuche und das unvergessenen 56. Grppensingen des "Kleinen Illergaus" am 22.Juni 1975 in Au, auf dem eigens dafür hergrichteten Festplatz an der Brunnenstraße, waren Erfolge in seiner 13jährigen Tätigkeit.


Festakt zum 50jährigen Jubiläum; Ehrungen der Gründungsmitglieder (v.l..n.r.) ErnstEichenhofer, Alt-Bm. Martin Wanner
Benedikt Holl, Alois Holl, Jhann Wanner, Josef Göggelmann, Josef Schmid u. Zyprian Ertle.Ehrenmitglied Dr. K.A. Forster
und 1. Vorstand Johann Brunnhuber.

Johann Brunnhuber wurde imJanuar 1969 zum neuen Sängervorstand gewählt. Unter seiner Regie wurde das 50jährige Chorjubiläum gefeiert, sowie die Aufnahmen des Bayerischen Rundfunks für den Schwabenspiegel am 18. Juli 1969 anläßlich des Kulturabends: Ay - Au - Oy in Au durchgeführt.

Die 70er Jahre waren gehäuft mit sehr vielen Veranstaltungen wie Chorkonzerte, Geburtstagsständchen, Altensingen, Mitwirkung bei Maibaumfeiern, die traditionellen Weinfeste und v.a.m.


(v.l.n.r.) 2. Vorst. Johann Brunnhuber, 1. Vorst. Johann Schlumpp, Alois Holl u. Karl Holl; Ehrungen für 25 Jahre singen.
12. März 1977 bei der Generalversammlung

1977 - 1994

Bei der Generalversammlung am 12. März 1977 wurde Hermann Brendle zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er war maßgeblich daran beteiligt, daß sich der Verein in "Chorgemeinschaft MGV Au/Iller" umbenannte und gab 1978 die neue Vereinssatzung heraus. Seine Amtszeit war geprägt von der Sorge um den Bestand des Männerchores, der im Jahr 1990 dann aufgelöst wurde.

Das im 2jährigen Turnus stattfindende Weinfest und das jährliche "Advents- und Weihnachtssingen" in der alten Kirche in Au gingen neben vielen anderen Neuerungen im Verein auf seine Initiative zurück. Ihm gelang es zusammen mit Chorleiter Albert Thanner, daß die aufgeführten Chorkonzerte in der Josef-Weikmann-Halle als ansprechende "Stuhlkonzerte", ohne Bewirtung durchgeführt wurden. Die Aufmerksamkeit der Zuhörer und die Leistungen des Chores konnten dadurch an Qualität gewinnen.


22.12.1985 Advent - und Weihnachtssingen in der alten Kirche

 

Am 12.02.1979 nahm der Chor Abschied von seinem Ehrenausschußmitglied und Bürgermeister Josef Weikmann. Vor einer großen Trauergemeinde erklang vom Männerchor das Lied: "Wir beten still an deiner Gruft".

Das Vereinsleben ging weiter und in den 80er Jahren schloß so manches Chormitglied den Bund der Ehe und der Chor gestaltete die Feierlichkeiten in der Kirche und tanzte im wahrsten Sinne bei allen Hochzeiten kräftig mit.

Ein musikalischer Höhepunkt - sicher bei vielen anderen Vereinen auch - war der Besuch beim Sängerbundeschorfest "Singende Insel" in Lindau am 23. Mai 1981. Hier schlug so manches Sängerherz höher, denn die ganze Stadt war vom Chorgesang erfüllt. Neben vielen weiteren Aktivitäten sei die Teilnahme an der Vorentscheidung zum "Sieben - Schwaben - Preis" 1986 in Pfuhl erwähnt. Anläßlich der Chorwoche des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises nahm der gemischte Chor am großen Kirchenkonzert in der Klosterkirche Roggenburg am 06.01.1986 teil. Unter der bewährten Leitung von Albert Thanner konnte der Chor beim Publikum einen bemerkenswerten Eindruck hinterlassen.


Nach den Sommerferien legte Albert Thanner nach 37 Jahren Chorleitertätigkeit sein Amt nieder. Da er doch einer der schillernsten Akteure im Vereinsleben überhaupt darstellt, sei ihm an dieser Stelle nicht nur von ganzem Herzen gedankt, sondern auch ein paar Zeilen gewidmet.

*23.01.1920 Albert Thanner +30.01.2008

37 Jahre Chorleiter der Chorgemeinschaft MGV Au

 

Im Jahr 1935 tritt Albert Thanner als aktiver Sänger in den Verein ein. Zur Jahreswende 1951/52 übernimmt er das Amt des Chorleiters. Besonders hervorgehoben sei auch, daß er Singspielaufführungen beim MGV Au in den Jahren 1956, 1958, 1962, und 1967 auf der damaligen Bühne der Auer Gemeindehalle zu großen Erfolgen führte. Mit dem guten Ruf der Theatergruppe ist auch der Name Albert Thanner aufs engste verbunden und gerne erinnert man sich an die vielen Weihnachtstheater-aufführungen, bei denen er als Spielleiter und Darsteller fungierte. Auch Faschingsveranstaltungungen wurden in den 60er Jahren - teils mit dem Schützenverein - durchgeführt.

Das Bundessängerfest am 03.06.1962 in Augsburg wurde besucht- vorher stattete man dem Grab des ehemaligen Chorleiters Otto Lampart in Dietkirch noch einen Besuch ab - und im Pfaffengäßle sang der Männerchor "Grüß Gott", "O du schöner Rosengarten, "Kling auf mein Lied", "Saatgebet" und "Heilig Heimatland". Die Zuschauer waren begeistert und Domkapitular Lohr und Domvikar Keck luden die Sänger zu einem Umtrunk ein.

Wie vielseitig Albert Thanner agierte ist aus der Chronik zu erfahren:Neben seiner Chorleitertätigkeit hat er noch das Amt des 2. Vorsitzenden und über lange Jahre das Amt des Schriftführers inne.

Von 1952 - 1961 und von 1968 - 1992 leitete er als Dirigent (immerhin 33 Jahre) den Kirchenchor der Pfarrei Maria Himmelfahrt. Insgesamt war er beim Kirchenchor 44 Jahre aktiv dabei.

1960 berief ihn die Auer Wählerschaft in den Gemeinderat, dem er 12 Jahre lang angehörte.

Aufgrund seiner großen Verdienste wurde Albert Thanner am 02. Juli 1989 zum Ehrenchorleiter ernannt.

Am 09. September 1988 übernahm Otfried Richter M.A. aus Senden den gmischten Chor, der Männerchor wurde im Januar 1989 von Horst Brosch übernommen.

Die Generalversammlung am 14.01.1989 wählte Reinhold Heiner zum neuen "Präsidenten" des Vereins. Sein Bestreben lag darin, daß der Verein auf gute finanzielle Füße gestellt wurde, denn man hatte erstmalig einen Chorleiter zu bezahlen , große Notensätze mußten beschafft werden, Leihgebühren für verschiedene Instrumente und Honorare für Solisten mußten ausgeglichen werden. Deshalb wurden für Großereignisse Sponsoren gesucht, "Wäldle-Fest" gestartet und leider mußten wir auch die Mitgliedsbeiträge erhöhen. Eine überarbeitete Satzung mit Eintrag ins Vereinsregister wurde trotz Bedenken ehemaliger Vorstandskollegen durchgesetzt. Die Hauptaufgabe aber lag darin, daß unserem Chorleiter der Rücken frei gehalten wurde von organisatorischen Dingen und er sich nur um die künstlerische Aufgaben zu kümmern brauchte.

Nach einigen Todesfällen von aktiven Sängern mußten wir leider den Männerchor zum Ende des Jahres 1990 aufgeben.

Am 02.07.1989 feierte die Chorgemeinschaft das 70jährige Jubiläum mit einem bemerkenwerten Festkonzert in der Josef-Weikmann-Halle. Unser Patenverein, der MGV Illertissen konnte als Gastchor für dieses Ereignis gewonnen werden.

Männerchor Illertissen unterder Leitung von Fritz Unglert. Männerchor MGV Au/Iller unter der Leitung von Horst Brosch

gemischter Chor der Chorgemeinschaft Au, Leitung Otfried Richter: v.l.n.r. Gründungsmitglied Ernst Eichenhofer ("Goldene Ehrennadel), Martina Brugger (40Jahre), Albert Thanner (Ehrenchorleiter), Günther Bolkart ( 25 Jahre), Hermann Brendle (Laudator).1. Vorstand Reinhold Heiner und 2. Vorstand Peter Welss.

vom 21.-23.06. 1991 fand in Neu-Ulm die Großveranstaltung "Frauen singen für Europa" statt. Auch unser Frauenchor konnte durch einen blitzsauberen Auftritt und eine chorisch ansprechende Leistung sein Können vor einer großen Zuhörerschar unter Beweis stellen. Im Oktober 1991 wurde die Auer Chorgemeinschaft mit der Ausrichtung des 90jährigen Bestehens des IRGSK beauftragt. Die berbeiströmenden Gäste konnten sich von der hervorragenden Bewirtung bis zum auswendig vorgetragenen Liedgut in Au rundum wohlfühlen.

Daß in der Chorgemeinschaft Au hart garbeitet wird, dabei das gesellschaftliche Leben aber nicht zu kurz kommt, davon bertichten nun die folgenden Zeilen in der Chronik anläßlich eines Chorwochenendes im November 1991 in der Musikakademie Marktoberdorf: Ob in deutsch, englisch oder italienisch gesungen wurde...es tönte stets in bester Stimmung und unser Chorleiter hatte außerdem für jede Lebenslage einen ganzen Sack voll guter Ratschläge parat. Nach den Mahlzeiten konnte man sich abends in den Kellerstuben gemütlich zusammensetzen und den Tag mit lustigen und altbekannten Melodien ausklingen lassen. Die schönsten Arien in den höchsten Tonlagen wurden leider in einem für Damen nicht zugänglichen Raum zu später Stunde gesungen. Sogar Mitternachtsständchen standen mehrmals auf dem Programm. Das Outfit spielte zu diesen nächtlichen Auftritten keine Rolle mehr. "Lange Nachthemden mit bunten Socken taten der sängerischen Leistung keinen Abbruch."

Gut vorbereitet veranstaltete der Verein am 21.12.1991 ein geistliches Chorkonzert in der Pfarrkirche in Au. Ganz im Zeichen des Mozartjahres wurden die Sinfonie D-Dur KV 202, das Ave Verum und die Missa brevis C-Dur KV 259, bekannt als Orgelsolomesse, aufgeführt.

Schon im Juli 1992 begab sich die Chorgemeinschaft Au wieder nach Marktoberdorf, um sich auf ein gelungenes Chorkonzert am 18.7.1992 vorzubereiten. Zusammen mit dem eingeladenen Gastchor "Eintracht Weißenhorn" konnten die Auer mit Männerchor (die Männer des gem. Chores), gemischten Chor und "Singkreis" ein breites Repertoire ihres Könnens der Öffentlichkeit vorstellen.

Zum Jubiläumsjahr 1994 leitet Otfried Richter den Chor nun sechs Jahre. Ein jährlich stattfindendes Probenwochenende in der Musikakademie Marktoberdorf oder in anderen Orten gehören seit seiner Amtsübernahme in den Jahresplan des Vereins. Die äußere und chorische Disziplin, die Richter dem Chor abverlangt, haben den Auer Sängerinnen und Sängern bis zum heutigen Tag, viel Anerkennung auch weit über die Stadtgrenzen hinaus gebracht. Weit über 100 Chorsätze hat der gemischte Chor mit Richter einstudiert, wobei besonderes Augenmerk auf das auswendige Singen von Chorliteratur gelegt wurde. Der Chor zeigte dadurch viel Beweglichkeit, sodaß auch Madrigale des 16. Jahrhunderts in der jeweiligen Originalsprache aufgeführt werden konnten.

Das wohl herausragenste Ereignis dürfte im Jubiläumsjahr 1994 die Aufführung von J. Michael Haydn's "Requiem" in c-Moll gewesen sein.

Die Konzerte fanden am 26. März in Ulm-Böfingen (Auferstehungs-Kirche) und am Karfreitag, den 01. April 1994 in der Pfarrkirche in Au statt. Die Auer Kirche mußte um 250 Sitzplätze erweitert werden, sodaß ca. 550 begeisterte Zuhörer dieses Ereignis miterleben konnten.


Aufführung Requiem solemne in der Pfarrkirche in Au

 

Am 17. Juni 1994 fand in der Josef-Weikmann-Halle unser Festkonzert zum 75jährigen Jubiläum statt. Mitwirkende waren der Singkreis der Chorgemeinschaft, Frauenchor, Gemischter Chor und ein Doppelquartett.

Folgende Festredner konnten vom 1. Vorsitzenden Herrn Reinhold Heiner begrüßt werden: Der Schirmherr Herrn Heinrich Oßwald, Herrn Landrat Franz-Josef Schick, Herrn Bürgermeister Karl-Heinz Brunner, den Präsidenten des Chorverbandes Bayrisch-Schwaben Herrn Dieter Prinz und den Vorsitzenden des IRGSK Herrn Gerhard Leopold.

Alle Redner stellten die wichtige Arbeit der Chorgemeinschaft MGV Au/Iller e.V. heraus, gerade im Hinblick auf die kulturelle und gesellschaftliche Aufgabe des Chores.


gemischter Chor unter der Leitung von Otfried Richter


Der Singkreis unter der Leitung von Margitta Häußler

Am 18. Juni 1994 fand um 18.00 Uhr der Sonntagsgottesdienst statt, der vom gemischten Chor umrahmt wurde.

Am 19 Juni 1994 um 10.00 Uhr fand das 75 Gruppensingen des "Kleinen Illergau" in der Josef-Weikmann - Halle in Au statt.Ab 14.00 Uhr war auf dem Festplatz ein offenes Singen angesagt, mußte aber leider wegen schlechtem Wetter abgesagt. werden. Das Wäldle-Fest und ab 20.00 Uhr die Lagerfeuerromantik konnte aber trotzdem durchgeführt. werden.

Bis zu den Sommerferien setzte Chorleiter Otfried Richter seine Arbeit als Chorleiter in Au fort, dann übergab er den Dirigentenstab an Frau Simone Unglert, die uns dann nach den Sommerferien auf das Advent - und Weihnachtssingen vorbereitete.
"Das gelungene Debüt der Simone Unglert"
, Überschrift in der Illertisser Zeitung zu unserem Advents- und Weihnachtssingen am 17.12.1994 in der Pfarrkirche zu Au. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten einen glänzenden Einstand unserer jungen Dirigentin.


Simone Unglert

Simone Unglert als Chorleiterin mußte uns bereits zum Ende des Jahres 1995 aus beruflichen Gründen wieder verlassen. Sie war trotzdem eine Berteicherung für unseren Chor - wir haben ein wunderbares Jahr mit ihr verbracht.

Am 26. Januar 1996 fand die Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft MGV Au/Iller e.V. statt. Dort wurde unsere seitherige Chorleiterin Simone Unglert verabschiedet, unser neuer Chorleiter Herr Hans-Joachim Bühler aus Holzschwng begrüßt und ganz offiziell Margitta Häußler als stellvertr. Chorleiterin vorgestellt.


v.l.n.r. 1. Vorsitzende Reinhold Heiner, Simone Unglert, Margitta Häußler, Hans-Joachim Bühler

Bei der Mitgliederversamlung wurde die Mitgliederzahl bekanntgegeben, sie beträgt: 208 Gesamt, davon 77 Aktive. Der Singkreis zählt 35 Mädchen und Buben , das Durchschnittsalter des gemischten Chores beträgt 47 Jahre.

Da unser neuer Chorleiter Kirchenmusiker ist, war natürlich in seiner Zeit die geistliche Musik im Vordergrund. Man erinnert sich noch heute an die Lieder "Ich wollt, daß ich daheime wär" von Hugo Distler u.a.Das herausragende Ereignis war sicherlich das Kirchen Konzert " 500 Jahre Kirche in Au" am 20.10.1996. Das Programm konnte sich sehen lassen.


Dieses und ähnliche Konzerte fanden unter der Leitung von Hans -Joachim Bühler statt. Bei unserer 1. Chorprobe im neuen Jahr teilte uns Herr Bühler mit, daß er aus gesundheitlichen Gründen den Chor nicht mehr weiterführen könne. Dies führte zu großer Ratlosigkeit- aber nichts desto trotz- Margitta Häußler als bisherige Stellvertr. Chorleiterin übernimmt ab 01.02.1997 das Amt der Chorleiterin.

Bei der Mitgliederversammlung am 24. Januar 1997 wurde als neuer 1. Vorsitzender Günther Weinzierl gewählt.

Nach dem Rücktritt von Hans-Joachim Bühler als Chorleiter, stellte sich die stellvertr. Chorleiterin Margitta Häußler als verantwortliche Chorleiterin für das Jahr 1997 zur Verfügung.
Neben den von ihr initierten närrischen Singstunden am "rußigen Freitag" ist das nicht mehr wegzudenkende "Narrisches Kaffee - Kränzchen " geworden, was insbesondere bei den Honorationen sehr geschätzt wird.


Margitta bei Ihrer Büttenrede

Pflichttermine wie Maibaumfeier,Gruppensingen, Wäldle-Fest, Geburtstagsständchen, gleich zwei goldene Hochzeiten und vieles mehr mußte gemeistert werden. Ihr größter Erfolg waren aber der "Musikalische Cocktail" am 25. Oktober 1997 mit dem Czernowitzer k. u. k. Salon. und Liebhaber-Orchester des Bukuwina-Instituts Augsburg und zum Abschluß des Jahres unser Advent-und Weihnachtssingen in der Pfarrkirche, diesmal unter dem Motto: "Muaikalische Lichter im Advent."

Das Jahr 1998 begann mit der Mitgliederversammlung und der Vorstellung unserer neuen Chorleiterin Petra Schneider aus Krumbach. Margitta Häußler tritt wieder ins 2. Glied zurück als stellvertr. Chorleiterin und Ihre Tochter Heike leitet die neue junge Formation "ragazzi". die ihren 1. Auftritt bereits in 1997 hatte.


Unsere 3 Chorleiterinnen: v.l.n.r. Petra Schneider, Heike Häußler, Margitta Häußler

1998 hatten wir als Neuerung die "Serenade" als Vorabendprogramm zum Wäldle-Fest, das vom gemischten Chor, Doppelquartett und "ragazzi" gestaltet wurde. Es sollte sich zeigen, daß dies eine sehr gute Entscheidung war, ist daraus doch letztendlich unsere "Musikalische Sommernacht im Kulturing-Stadl entstanden.

Petra Schneider hat den Chor bis zum Sommer 2004 geleitet. Viele Auftritte mit neuer, anderer Zielrichtung in der Musik hat die Chorgemeinschaft sicher in ihrer Entwicklung weitergebracht.

29.01.1999 Mitgliederversammlung. Günther Weinzierl stellte sich aus privaten bzw. beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl. Nach vergelblicher Suche, bot Hermann Brendle an, das Amt des 1. Vorsitzenden für 2 Jahre zu übernehmen. Daß daraus letztendlich 4 Jahre wurden, konnte er am wenigsten wissen.

Das Jahr 1999 stand ganz im Zeichen der Jahrtausendwende, hatte sich doch die Chorgemeinschaft einen Silvesterball- zusammen mit dem Czernowitzer k.u. k. Orchester aus Augsburg - den Übertritt ins Jahr 2000 ausgedacht. Es wurde ein riesiger Erfolg. Gleichzeitig waren aber auch die Vorbereitungen für die Malta-Reise vom 24.-30.04.2000 zu bearbeiten.

Daß aber auch die ganz normalen Dinge weiterlaufen mußten und ein Konzert "80Jahre Chorgesang in Au" bewältigt werden mußte, war für Alle (Vorstandschaft und Sängerinnen und Sänger) eine große Herausforderung.

Im Jahr 2000 wurde auf die große Reise nach Malta hingearbeitet. Neue Chorkleidung wurde angeschafft.

Auch das Jahr 2000 war noch nicht vorbei. Geburtstage , Gruppensingen, Adventssingen und etwas ganz besonderes. Unsere Petra hat geheiratet- Ihren Alfred und deshalb heißt sie jetzt auch Petra Grimm.

Eine besondere Begegnung stand am 21-22.10.2000 noch an, fuhren wir doch mit dem Bus in die Pfalz um einen Chor aus Clausen kennenzulernen und mit ihm gemeinsam zu singen. Wir wurden sehr gut aufgenommen und auch musikalisch war alles in Ordnung.

Ausklang für das arbeitsreiche Jahr 2000 war unser Advents-und Weihnachtssingen in der Pfarrkirche in Au am 23.12.2000 um 19.00 Uhr.

 


Die Vorsitzenden der Chorgemeinschaft MGV Au/Iller e.V
 
ab 1919 Engelbert Marquart
1920 - 1924 Kasimir Kienle
1925 - 1928 Josef Brönner sen.
1929 - 1934 Karl Felder
1935 -2.Weltkrieg Ernst Eichenhofer
1947 - 1949 Josef Link
1949 - 1959 Josef Weikmann
1959 - 1960 Konrad Holl
1960 - 1968 Johann Schlumpp
1969 - 1972 Johann Brunnhuber
1972 - 1977 Johann Schlumpp
1977 - 1989 Hermann Brendle
1989 - 1997 Reinhold Heiner
1997 - 1999 Günther Weinzierl
1999 - 2003 Hermann Brendle
2003 - 2011 Anton Anderer
2011 - Margitta Häußler

 

 

Die Chorleiter der Chorgemeinschaft MGV Au/Iller e.V.
 
ab 1919
Josef Stubenvoll, Lehrer
1920 - 1924
Hans Maier aus Ulm
1924 - 1933
Otto Lampart, Lehrer
1933
Herr Schreiber, Hauptlehrer aus Brandenburg
Blasius Süßegger sen.
1933 - 1935
Georg Börschinger, Hauptlehrer
1935 - 1938
Herr Eisenhofer aus Vöhringen
Ludwig Thanner, Lehrer
1947 - 1951
Karl Möslein, Lehrer
1951 - 1988
Albert Thanner
1989 - 1990
Horst Brosch (Männerchor)
1988 - 1994
Otfried K. Richter, M.A., aus Senden
1994 - 1995
Simone Unglert aus Illertissen
1996
Hans-Joachim Bühler aus Holzschwang
1997
Margitta Häußler
1998 - 2004
Petra Schneider aus Krumbach
2004 - 2008
Heike Häußler-Paul
2009
Markus Romes aus Ulm
2010 - 2011
Otfried K. Richter, M.A., Memmingen
2011 -
Heike Häußler-Paul